CBD Öl für Hunde

CBD-Öl für Hunde – Anwendung, Dosierung & Wirkung

CBD-Öl für Menschen und auch für Hunde ist ein natürliches Nahrungsergänzungsmittel und eine sehr gute Alternative für chemische Schmerz- und Beruhigungsmittel. Der Wirkstoff CBD (Cannabidiol) kann viele Beschwerden und Krankheiten positiv beeinflussen.

Aufgeschlossene Tierärzte stehen der Gabe von CBD-Öl positiv gegenüber. Auch von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) wurde CBD-Öl für Hunde als unbedenklich deklariert.

Bevor Du CBD-Öl speziell für Hunde kaufen gehst und es Deinem Hund verabreichst, solltest Du Dich mit Deinem Tierarzt abstimmen! Besonders dann, wenn Dein Hund Medikamente einnehmen muss oder trächtig ist.

ACHTUNG: Du musst Dir auch keine Sorgen machen, dass Dein Hund vom CBD-Öl berauscht oder gar abhängig wird, oder dass der Kauf illegal ist. In Deutschland ist der Kauf von CBD-Öl für Menschen, auch für Hunde gesetzlich zugelassen und somit ganz legal und frei verkäuflich.

Im folgenden Bericht erklären wir Dir alles, was Du über die Vorteile vom CBD-Öl für Hunde wissen solltest und worauf Du beim Kauf unbedingt achten solltest.

Du erfährst hier was CBD-Öl eigentlich ist, welches CBD-Öl für Hunde geeignet ist und wie viel CBD-Öl für den Hund ratsam ist. Außerdem erläutern wir die Wirkung vom CBD-Öl für Hunde bei verschiedenen Erkrankungen, mögliche Nebenwirkungen vom CBD-Öl für Hunde und wie Du es am besten anwendest.


INHALTSVERZEICHNIS:


Was ist CBD?

Was ist CBD-Öl für Hunde eigentlich?

Das CBD (Cannabidiol) wird aus Blüten und Blättern der weiblichen Pflanze des Nutzhanfes extrahiert. Dieser Extrakt ist nicht berauschend und fällt somit nicht unter das Betäubungsmittelgesetz.

Berauschend wirkt ein anderer Bestandteil der Hanfpflanze, nämlich das THC (Tetrahydrocannabinol). CBD-Öl für Menschen, auch für Hunde ist selbstverständlich frei von THC, bzw. liegt der Anteil von THC unter 0,2%.

CBD-Öl besteht aus dem Cannabidiol-Extrakt und außerdem einem Trägeröl, wie z.B. Hanfsamenöl, Kokosöl, Lachsöl, Olivenöl, etc.

ACHTUNG: CBD-Öl ist übrigens nicht mit Hanföl zu verwechseln. Das Hanföl wird aus den Samen der Nutzhanfpflanze gewonnen und wird als wertvolles Speiseöl verwendet. Außerdem ist Hanföl häufiger Bestandteil von Kosmetikartikeln, wegen seiner feuchtigkeitsspendenden Eigenschaft. Hanföl enthält kein CBD.

Welches CBD-Öl ist für Hunde geeignet?

Wenn Du Dich fragst, was ist der Unterschied beim CBD-Öl für Hunde und für Menschen, dann ist die Antwort: Es gibt keinen wesentlichen Unterschied. Du solltest aber darauf achten, dass das CBD-Öl für den Hund höchstens 0,2% THC enthält.

Die Inhaltsstoffe sind gleichwertig, lediglich die Konzentration der Cannabinoide ist beim CBD-Öl für Menschen höher als beim CBD-Öl für Hunde.

Es gibt CBD-Öle für den Hund mit einer unterschiedlichen Cannabidiol-Konzentration. Besonders verträglich sollen Öle mit einem CBD-Gehalt von 2% bis 10% sein.

  • Für kleine Hunde bis ca. 15kg, wäre ein CBD-Öl mit 2% zu empfehlen.
  • Bei mittelgroßen Hunden bis ca. 25kg, gibst Du ein CBD-Öl mit 5%.
  • Ein großer Hund ab ca. 26kg kann ein CBD-Öl mit 10% erhalten.

Du könntest auch für alle Hunde ein CBD-Öl mit 10% verwenden, wenn Du die tägliche Dosis dann bei dem kleineren Hund reduzierst.

TIPP: Ein gutes CBD-Öl für Hunde kannst Du Dir ohne Weiteres mit Deinem Hund teilen.

Das ist bei CBD Öl für Hunde zu beachten

Worauf beim Kauf von CBD-Öl für Hunde zu achten ist

Im Handel werden unzählige Sorten von CBD-Ölen für Hunde angeboten. Darunter finden sich leider auch viele CBD-Öle von minderwertiger Qualität.

Deshalb solltest Du beim Kauf von CBD-Öl für Hunde auf folgende Kriterien achten:

  • Es sollte ein naturbelassenes Cannabidiol sein.
  • Das CBD-Öl sollte eine hohe Bioverfügbarkeit aufweisen.
  • Die Konzentration vom Cannabidiol sollte zwischen 2% und 10% liegen.
  • Der THC-Anteil darf maximal 0,2% betragen.
  • Das Extraktionsverfahren auf Basis von CO2 sollte bevorzugt werden.
  • Das hochwertige Hanföl ist als Trägeröl sehr zu empfehlen, aber auch Kokosöl eignet sich wegen seines Geschmacks sehr gut.

Dosierung – Wie viel CBD-Öl für den Hund?

Obwohl CBD-Öl für Hunde ohne Rezept frei verkäuflich ist und auch völlig unbedenklich ist, solltest Du Dich mit Deinem Tierarzt abstimmen, bevor Du Deinen Hund damit behandelst.

Eine Überdosierung von CBD-Öl ist nur mit sehr großen Mengen über einen langen Zeitraum möglich und hatte bisher keine schwerwiegenden Folgen. Es kam dann lediglich zu vermehrtem Durst, Unwohlsein und Müdigkeit.

Du solltest trotzdem immer die CBD-Öl Dosierung vornehmen, die der Hersteller für das jeweilige Gewicht des Hundes angibt. In den meisten Fällen wird eine Dosis von 1 oder 2 Tropfen empfohlen.

Am besten fängst Du mit 1 Tropfen CBD-Öl täglich an und beobachtest für eine Woche das Verhalten von Deinem Hund. Die positive Wirkung des CBD-Öls braucht seine Zeit und ist bei regelmäßiger täglicher Gabe erst nach ca. 1 – 2 Wochen zu sehen.

Falls nach dieser Zeit keine Besserung der Beschwerden auftritt, erhöhst Du die Dosis auf 2 Tropfen CBD-Öl täglich. Du kannst wöchentlich die Dosis um 1 Tropfen erhöhen, bis zu der Höchstdosis, die auf dem Herstelleretikett angegeben ist.

Wie dosiere ich CBD beim Hund

6 Tipps, wie Du Deinem Hund CBD-Öl verabreichen kannst

CBD-Öl für den Hund wird oral, also über das Maul verabreicht. Am schnellsten wirkt das Öl, wenn es direkt über die Maul-Schleimhaut aufgenommen werden kann.

  1. Am besten wäre es, wenn Du das CBD-Öl mit einer Pipette direkt unter die Zunge vom Hund gibst.
  2. Mag Dein Hund das nicht, dann könntest Du das Öl auch unter sein Futter mischen.
  3. Wenn das auch nicht funktioniert, könntest Du das Öl auf ein Leckerli tropfen.
  4. Du kannst das CBD-Öl direkt in seine Haut einreiben, z.B. in die Pfoten oder Gelenke.
  5. Lehnt Dein Hund auch diese Möglichkeit ab, könntest Du das CBD-Öl in Leerkapseln füllen oder fertige CBD-Kapseln in einem Stück Leberwurst verstecken und dann Deinem Hund anbieten.
  6. Wenn Dein Hund auch diese Alternativen verweigert, kannst Du ihn bestimmt mit speziellen CBD-Hunde-Leckerlis überzeugen.

Die Wirkung von CBD-Öl für Hunde bei verschiedenen Krankheiten

Das CBD-Öl für Hunde wird von aufgeschlossenen Tierärzten empfohlen und ist eine vielseitig einsetzbare Alternative zu herkömmlichen Medikamenten. Es wirkt beruhigend, angstlösend und kann besonders bei Schmerzen, Epilepsie und psychischen Störungen sehr hilfreich sein.

Außerdem stärkt CBD-Öl für Hunde das Immunsystem, wodurch es seltener zu Infektionen und Entzündungen kommt und es beschleunigt die Wundheilung.

CBD für Hunde mit Angstzuständen

Ängste sind besonders bei sensiblen Hunden weit verbreitet. Alleinsein, Stress, Lärm, etc. ängstigen diese Hunde und sorgen für Depressionen, Nervosität, Unruhe und unerwünschtes Verhalten. Die Gabe von CBD-Öl lindert Ängste beim Hund, wirkt stimmungsaufhellend, ausgleichend und sorgt für ein stabiles Nervensystem, selbst bei psychisch auffälligen Hunden.

Viele Hundebesitzer berichten über positive Erfahrungen mit CBD-Öl bei Hunden. Besonders in Silvesternächten, bei Gewittern und auch bei Tierarztbesuchen waren die Hunde weniger ängstlich, wenn sie CBD-Öl bekamen.

CBD für Hunde mit Schmerzen

Besonders ältere Hunde leiden unter Schmerzen des Bewegungsapparates. Am häufigsten werden diese Gelenkschmerzen beim Hund durch Entzündungen und Verschleiß hervorgerufen, wie z.B. Arthritis, Arthrose, Hüftdysplasie, Spondylose, etc.

Aber auch Schmerzen durch Unfälle, Verletzungen, Krebserkrankungen, etc. beeinträchtigen die Lebensqualität und Lebensfreude der Hunde.

Tierärzte verschreiben dann meist chemische Schmerzmittel, die den Organismus stark belasten und häufig schwere Nebenwirkungen erzeugen. Eine schonende und ungefährliche Alternative wäre das CBD-Öl für Hunde.

Besonders eine Arthritis beim Hund beeinträchtigt seine Mobilität und verursacht starke Schmerzen. Hier kann das CBD-Öl durch seine entzündungshemmende Wirkung sehr gut eingesetzt werden.

Es wurde von deutlichen Verbesserungen der Bewegungseinschränkungen berichtet. Hunde, die sich vor Schmerzen nicht mehr bewegen mochten, erlangten durch das nachweislich schmerzstillende CBD-Öl eine deutlich bessere Mobilität.

CBD für Hunde mit Krebs

Eine Krebserkrankung beim Hund wirkt sich meist auch auf seine Psyche aus und erzeugt Ängste. Der Hund leidet durch die verschriebenen Krebs-Medikamente unter Übelkeit und Appetitlosigkeit und er verliert an Gewicht. Im fortgeschrittenen Stadium kommen dann noch starke Schmerzen auf den geschwächten Hundekörper zu.

Bei all diesen Begleiterscheinungen kann CBD-Öl für Hunde eine große Hilfe sein. Es lindert deutlich die Schmerzen, wirkt angstlösend, beruhigend, beseitigt die Übelkeit und unterstützt sein Wohlbefinden.

In Laborstudien wurde beobachtet, dass CBD-Öl das Wachstum der Tumore verlangsamen, in einigen Fällen sogar stoppen konnte und die Streuung der Krebszellen verhindern kann.

CBD für Hunde mit Epilepsie

Auch bei Erkrankungen des Nervensystems bestätigte sich in mehreren Studien die positive Wirkung von CBD-Öl für Hunde bei epileptischen Anfällen. Es reduzierte die Häufigkeit und die Schwere der Krampfanfälle, die für den Hund sehr belastend sind.

Bei Einnahme von CBD-Öl kann die Menge der Anti-Epileptika-Medikamente für den Hund reduziert oder sogar ganz abgesetzt werden. CBD-Öl ist bei Epilepsie eine gute Alternative zu den verschriebenen Medikamenten, die oft schwere Nebenwirkungen haben, aber nicht immer vor weiteren Anfällen schützen.

Welche Nebenwirkungen kann CBD bei Hunden haben?

Mögliche Nebenwirkungen von CBD

Du musst Dir keine Sorgen über eventuelle schwere Nebenwirkungen von CBD für Hunde machen, wenn Du Dich an die Anweisungen der Hersteller hältst. Selbst die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat dieses natürliche Nahrungsergänzungsmittel als absolut unbedenklich und sehr gut verträglich bewertet.

Aber auch bei Naturprodukten kann es in seltenen Fällen zu folgenden unerwünschten Begleiterscheinungen kommen:

  • Schläfrigkeit: Bei einer höheren Dosis kann CBD-Öl durch seine beruhigende Wirkung Müdigkeit verursachen.
  • Verdauungsprobleme: Es kann zu Durchfall, Appetitlosigkeit und Magenproblemen kommen. In diesem Fall solltest Du die Dosis verringern oder die Einnahme ganz einstellen.
  • Trockenere Mundschleimhaut: Durch weniger Speichelproduktion tritt vermehrter Durst auf.
  • Wechselwirkung mit verschriebenen Medikamenten: Wenn Dein Hund Medikamente einnehmen muss, solltest Du unbedingt vorher mit dem Tierarzt sprechen.
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