Mein Hund hat Schnupfen

Dein Hund hat Schnupfen oder Fieber? Hier erfährst Du alles was Du wissen musst!

Wenn das Wetter im Herbst wieder kühler und auch regnerisch wird, beginnt die alljährliche Erkältungszeit und es kann dazu führen, dass Dein Hund schnupfen hat. Nicht nur wir Menschen sind davon betroffen, sondern auch unsere pelzigen Freunde.

Bemerkbar macht sich ein Hundeschnupfen, genauso wie bei uns, durch eine laufende oder verstopfte Nase, die den Hund zur Mundatmung zwingt. Dabei kommt es zu rasselnden Atemgeräuschen und der Hund niest und hustet.

Seine Augen jucken und sind entzündet, sodass er ständig mit den Pfoten daran reibt. Außerdem ist Deine Fellnase schlapp und mag sich nicht viel bewegen. Er frisst nicht mehr gerne und hat keine Lust zu spielen. Kurzum, es geht ihm genauso schlecht wie Dir, wenn Du erkältet bist.

Welche Ursachen es hat und was zu beachten ist, wenn Dein Hund niest oder Dein Hund hustet, darüber haben wir Dich schon in separaten Beiträgen ausführlich informiert.

Hier deshalb nur kurz das Wichtigste:

Niesen

Wenn es nicht ständig, sondern nur ab und zu auftritt, ist das Niesen nicht schlimm und bedarf keiner Behandlung.

Nasenlaufen

Wenn der Ausfluss nicht mehr klar ist, sondern gelb, weiß oder grünlich wird, solltest Du zum Tierarzt gehen. Es könnte sich um eine bakterielle Entzündung oder Pilzbefall handeln.

Verstopfte Nase

Es könnte sich um einen Fremdkörper in der Nase handeln oder auf einen Tumor hindeuten.

Augenreiben

Zusammen mit wässrigem Nasenausfluss kommt es auch oft bei Allergien vor.

Schnupfen beim Hund

Könnte es auch eine Hundegrippe sein?

In seltenen Fällen infizieren sich unsere vierbeinigen Freunde auch mit Viren, die eine Grippe bei Hunden auslösen können. Hierbei gleichen die Symptome denen einer einfachen Erkältung bzw. Schnupfen und machen eine sichere Diagnose schwierig.

Bei einem schweren Verlauf kann es zu hohem Fieber und einer tödlichen Lungenentzündung kommen.


Gegen eine Hundegrippe kann Dein Hund geimpft werden. Allerdings muss die Impfung dann jedes Jahr neu aufgefrischt werden. 

Kann mein Hund mich mit Schnupfen anstecken?

Darüber musst Du Dir keine Gedanken machen. Die meisten Viren, die Deinen Hund krank machen, können nur auf andere Tiere übertragen werden. Deshalb solltest Du auch Deinen erkälteten Hund von anderen Hunden fernhalten.

Eine Ansteckung vom Hund auf den Menschen ist eher unwahrscheinlich. Genauso wie die Ansteckung von Mensch auf Hund.

Trotzdem gilt auch hier: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

Am besten jetzt nicht allzu engen Körperkontakt zum Hund halten. Dabei musst Du ja trotzdem nicht mit Streicheleinheiten für Deine kranke Fellnase sparen. 

Hat mein Hund Fieber?

Wenn Dein Hund Fieber hat, erkennst Du das an folgenden Symptomen:

  • Der Hund ist schlapp und antriebslos. 
  • Er hat keinen Appetit, aber dafür großen Durst.
  • Bei Fieber hechelt der Hund sehr stark.
  • Seine Ohren sind auffallend heißer als sonst.

Wie messe ich Fieber beim Hund?

Eine genaue Fiebermessung beim Hund ist nur bei einer rektalen Messung (im After) möglich. Du kannst ein ganz normales Fieberthermometer dafür benutzen.

Am besten nimmt man diese Prozedur zu zweit vor. Einer hält den Hund fest, der andere führt das vorher gut eingefettete Fieberthermometer ein und zwar für mindestens 1 Minute.

Bei manchen Hunden ist es vielleicht eine gute Idee, einen Maulkorb anzulegen. Die Fiebermessung ist für Deinen Liebling nämlich genauso unangenehm wie für Dich.

Die normale Hunde-Körpertemperatur liegt in etwa zwischen 38 und 39 Grad. Eine Temperatur von 39 bis 40 Grad ist erhöht, kann aber auch bei Stress und körperlicher Anstrengung vorkommen.

Bei einer Messung ab 40 Grad liegt Fieber vor und schon bei 41 Grad besteht Lebensgefahr für den Hund.

Bei 42 Grad fängt das Eiweiß im Körper an zu gerinnen und der Hund kann sterben.
Sobald Du feststellst, dass Dein Hund Fieber hat, gehst Du möglichst sofort zum Tierarzt.

Hund hat schnupfen und Fieber

Vorbeugung gegen schnupfen beim Hund

Auch dem Hund hilft ein gut funktionierendes Immunsystem am besten gegen einen Schnupfen. Dafür kannst Du eine Menge tun, z.B. mit der richtigen Ernährung und Pflege.

Besonders in der Erkältungszeit solltest Du Deinem Hund eine ausgewogene Kost und viel Bewegung an frischer Luft bieten.

Du könntest ihm auch Aloe Vera, Echinacea und Vitamin C ins Futter mischen, um so seine Abwehrkräfte zu stärken.

Achte auch darauf, dass Dein Hund nicht friert. Ein Hundemantel ist besonders für kleine Hunde und für Hunde mit wenig Unterwolle im Fell eine gute Sache. Aber auch größere Hunde freuen sich bei Minustemperaturen über einen warmen Mantel oder Pullover.

Wenn Ihr bei Regen unterwegs wart, dann trockne Deinen Liebling gut ab oder föhne ihn schön warm trocken. Viele Hunde lieben das.

Hausmittel für den Schnupfen beim Hund

Es muss nicht immer gleich die Chemiekeule sein, oft helfen auch ganz einfache Hausmittel, die Du selber nimmst.

Du könntest Deinen Hund inhalieren lassen. Einfach den Hund in seine Transportbox setzen und ein großen Tuch darüberlegen.

Jetzt einen Topf mit Salzwasser aufkochen und dann mit unter das Tuch stellen. Der Hund atmet die feuchte Luft ein und wird sich danach besser fühlen.

Achte darauf, dass Dein Hund viel frisches Wasser trinkt. Wenn Du das Gefühl hast, dass er zu wenig trinkt, dann gieße einfach etwas Wasser in sein Futter.

Dein Hund sollte jetzt viel Ruhe haben und möglichst keine großen Gassirunden drehen.
Du solltest auch nicht bei Regen mit ihm rausgehen. Wenn es sich nicht umgehen lässt, dann musst Du ihn danach schön trockenrubbeln.

Achte darauf, dass er einen schönen warmen und ruhigen Schlafplatz hat.

Hund Schnupfen Hausmittel

Auch hilft es, die Räume auf eine hohe Luftfeuchtigkeit zu bringen. Das hilft Deinem Hund beim Atmen. Dafür kannst Du ganz einfach nasse Handtücher auf der Heizung trocknen oder Du trocknest Deine Wäsche mal nicht im Trockner, sondern in den Wohnräumen. Du kannst aber auch einfach eine Schüssel mit Wasser auf die Heizung stellen.
Eine weitere Möglichkeit wäre: Du nimmst Deinen Hund mit ins Bad, wenn Du eine heiße Dusche oder ein heißes Bad nimmst.

Auch die Gabe von etwas Honig, z.B. Fenchelhonig lindert die Schnupfenbeschwerden beim Hund.
Du kannst den Honig in sein Wasser oder auch in sein Futter mischen. Die Nase und auch die Augen öfter mal mit warmem Salzwasser abtupfen, um Verkrustungen zu entfernen.
Auf keinen Fall solltest Du ihm ohne Rücksprache mit dem Tierarzt Medikamente geben.

Wie lange dauert der Schnupfen beim Hund?

Das kommt ganz auf die Abwehrkräfte Deines Hundes an.
Der Schnupfen kann nach ein paar Tagen vorüber sein, er kann aber auch erst nach ein paar Wochen verschwinden.

Ein junger und kerngesunder Hund steckt eine Erkältung natürlich viel besser weg als ein geschwächter, alter Hund oder ein kleiner Welpe.

Wenn der Schnupfen nach einer Woche nicht besser wird, dann gehst Du am besten mit Deiner Fellnase zum Tierarzt.

Mit Hundeschnupfen zum Tierarzt?

Da der Schnupfen beim Hund viele Ursachen haben kann, solltest Du ihn ernst nehmen.
Ein Tierarzt kann die Gefahr, die von einer Hunde-Erkältung ausgehen kann, besser als Du einschätzen.

Er wird Deinen Hund gründlich untersuchen und ihm gegebenenfalls geeignete Medikamente verschreiben, damit er schnell wieder ganz gesund wird.

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